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SCHULE

ZITATE VON FRÖBEL

Friedrich Fröbel hat nicht nur den Kindergarten begründet. Er war auch Schulpädagoge und Schulgründer. 1816 gründete Fröbel eine Schule mit Internat. Diese Schule war reformpädagogisch ausgerichtet. Fröbel hatte dafür eigens einen Lehrplan entwickelt und dafür auch sein Menschenbild und seine Grundgedanken zur Erziehung schriftlich festgehalten. Das veröffentlichte er in dem Buch: Die Menschenerziehung.

 

Aus diesem Buch und auch aus anderen Quellen hier nun entscheidende Zitate. Sie sollen zeigen, was Fröbel unter Schule und Unterricht versteht. Sie vermitteln einen ersten Eindruck vom Schulkonzept einer Fröbel-Schule.

Schule ist das Höchste. 

Aber nur dann, wenn sie das Leben ist. 

 

Friedrich Fröbel, 1817

Fröbel-Zitat: Schule ist das Höchste. Aber nur dann, wenn sie das Leben ist.
FRÖBEL-ZITAT ZUR SCHULE

ZITATE ZU SCHULE UND UNTERRICHT





WEITERE ZITATE ZU SCHULE UND UNTERRICHT:

SCHULE IST ERKENNEN

"Schule ist, wo der Mensch durch Vorführen des Äußeren, Einzelnen, Besonderen zum Erkennen des Allgemeinen, des Innern, der Einheit, gebracht wird und gelangt." 

 

Friedrich Fröbel 

 

 

Hier die ungekürzte Version:

 

"Schule ist also, wo der Mensch zu der Erkenntnis der Gegenstände außer ihm und deren Wesen nach den in ihnen liegenden besonderen und den allgemeinen Gesetzen gebracht wird und gelangt; wo der Mensch durch Vorführen des Äußeren, Einzelnen, Besonderen zum Erkennen des Allgemeinen, des Innern, der Einheit, gebracht wird und gelangt." 

 

Friedrich Fröbel 

 

aus: 

Friedrich Fröbel (1826), Die Menschenerziehung, S. 114, 115

SCHULE IST NICHT DIE SCHULSTUBE

"Unter Schule wird keineswegs die Schulstube noch das Schulhalten verstanden.

 

Sondern die Mitteilung von Kenntnissen, mit Bewusstsein für bewussten Zweck und in sich bewusstem innern Zusammenhang."

 

Friedrich Fröbel

 

 

Hier die ungekürzte Version:

 

"Mit der Stufe des Knaben beginnt für den Menschen auch der Anfang der Schule, sei dies in oder außer dem Hause, vom Vater, von Familienmitgliedern oder von einem Lehrer an aich. Unter schule wird also keineswegs hier weder die Schulstube noch das Schulhalten verstanden, sondern die Mitteilung von Kenntnissen, mit Bewusstsein für bewussten Zweck und in sich bewusstem innern Zusammenhang."

 

aus:

Friedrich Fröbel (1826), Die Menschenerziehung, S. 115 

SCHULE IST DER LEBENDIGE HAUCH

"Die Schule als eine Anstalt zur Aneignung einer größeren oder geringeren Menge von Mannigfaltigkeiten macht die Schule keineswegs zur Schule. 

 

Sondern einzig der geistige, lebendige Hauch, der alle Dinge belebt."

 

Friedrich Fröbel 

 

 

Hier die ungekürzte Version: 

 

"Die Schule als eine Anstalt zur Aneignung einer größeren oder geringeren Menge an Mannigfaltigkeiten und darum Äußerlichkeiten macht die Schule keineswegs zur Schule, sondern einzig der geistige, lebendige Hauch und Odem, der alle Dinge belebt, in dem alle Dinge sich bewegen."

 

Friedrich Fröbel (1826), Die Menschnerziehung,S. 153

 

DER ECHTE GEIST DER SCHULE

"Der echte Geist der Schule kommt nicht durch äußerliche Gebärde. 

 

Und so machen es auch luftige Schulstuben als solche nicht. Wenn der Luftzug das höhere, geistige Leben daraus verweht hat."

 

Friedrich Fröbel 

 

 

"Der Geist, der echte Geist der Schule, kommt wie der Geist Jesu und Gottes nicht durch äußerliche Gebärde, und so machen es auch luftige Schulstuben als solche nicht, wenn der Luftzug und Wind das höhere, geistige Leben, den höheren Lebenshauch daraus verwehet hat." 

 

Friedrich Fröbel (1826), Die Menschenerziehung, S. 153

 

VOM SCHULKIND ZUM NEWTON

"Von einem Säugling zu einem sprechenden Kind ist es ein größerer Schritt. 

Als von einem Schulkind zu einem Newton."

 

Friedrich Fröbel