FRÜHKINDLICHE BILDUNG

DEFINITION

 

Lange bevor ein Kind in die Schule kommt, lernt es laufen und sprechen. Es entdeckt sein "Ich" und setzt sich mit seiner Umwelt in Beziehung. Das sind alles sehr komplexe Lernvorgänge.  

 

Diese natürlichen Lernvorgänge von kleinen Kindern von der Geburt bis zum Schulbeginn fasst man heute unter dem Begriff "Frühkindliche Bildung" zusammen. Die Disziplin, die diese Lernprozesse wissenschaftlich erforscht, ist die Frühpädagogik. Frühpädagogik ist eine Fachrichtung der Erziehungswissenschaft. Manchmal werden für Frühpädagogik auch die Begriffe Elementarpädagogik oder Kindheitspädagogik verwendet:

 

 


 Frühpädagogik  =  Elementarpädagogik  =  Kindheitspädagogik

 

 

Frühkindliche Bildung: Ein Kleinkind lernt gerade, eine Treppe hochzuklettern
FRÜHKINDLICHE BILDUNG: EIN KLEINKIND KLETTERT EINE TREPPE HOCH

FRÖBELS FRÜHPÄDAGOGISCHES KONZEPT

 

Friedrich Fröbel war der erste Frühpädagoge in Deutschland. Er erkannte, dass diese frühen Jahre entscheidend sind. Entscheidender als alle spätere schulische Bildung. Und Fröbel wusste, wovon er sprach, denn er war zuvor ca. 20 Jahre als Lehrer tätig gewesen. 

 

Die ersten Lebensjahre sind damit Bildungsjahre. Diese Erkenntnis, die Fröbel bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte, veranlasste ihn dazu, ein Konzept von Früher Bildung zu entwickeln (Zitate zu Fröbels Frühpädagogik). Lieder und Spiele für Kinder in den ersten Lebensjahren zusammenzustellen und Eltern die Bedeutung der frühen Jahre bewusst zu machen und sie im Umgang mit ihrem Kind anzuleiten und zu unterstützen.

 

Das tat Fröbel auch ganz praktisch: Er gründete Spielkreise für Mütter und deren Kinder. Daraus entstand später der Kindergarten