MIRJAM SCHRADI


SOZIALPÄDAGOGIN (B.A.)

WIE KINDER LERNEN...


Ich bin Pädagogin und habe Erfahrung in der Arbeit mit Kindern im Bereich Grundschulunterricht, in weiterführenden Schulen, im Kindergarten und in der Jugendhilfe. Meine Arbeit hat mir viel Gelegenheit gegeben, Kinder in den unterschiedlichsten Situationen und Institutionen in ihrer Entwicklung zu beobachten und zu begleiten. Ich glaube, dass wir noch lange nicht erfasst haben, wie Kinder die Welt wahrnehmen und wie sie lernen. Aber eins ist mir klar geworden:


Kinder lernen nicht dann mehr, wenn Erwachsene mehr tun! - Mehr Förderprogramme, mehr Angebote, mehr Aktionismus. Kinder lernen aus eigenem Antrieb und in ihrem eigenen Rhythmus. Sie lernen durch eigenes Tun und eigene Erfahrungen. Bei der Beobachtung der Kinder haben sich für mich immer wieder viele Fragen aufgetan und ich habe nach Antworten gesucht. So kam ich auf verschiedene Pädagogen und auch Psychologen und deren Ansätze. Unter den pädagogischen Ansätzen und Konzepten waren für mich die Konzepte aus der Reformpädagogik am hilfreichsten.  


 

Mirjam Schradi, Sozialpädagogin (B.A.)FRIEDRICH-FROEBEL-ONLINE.DE
Mirjam Schradi, Sozialpädagogin (B.A.) FRIEDRICH-FROEBEL-ONLINE.DE

FRÖBEL, STEINER, MONTESSORI ...


Alle Reformpädagogen haben das einzelne Kind in den Mittelpunkt gestellt. Sie haben Kinder genau beobachtet, daraus ihre Schlüsse gezogen und eine Pädagogik (ein pädagogisches Konzept) daraus entwickelt- sei es ComeniusPestalozziMontessori, Steiner oder eben Fröbel. Deswegen haben diese Pädagogen viel mehr Gemeinsames als Trennendes.  

 

Die Beobachtung ist nicht einfach eine pädagogische Methode. Sie ist eine innere Einstellung, eine Haltung gegenüber dem Kind. Es geht also nicht einfach nur darum, anhand von Fragebögen einzelne Etappen der Entwicklung eines Kindes zu dokumentieren. Es geht um die Einübung einer respektvollen und staunenden Haltung gegenüber dem Kind und seinen Entwicklungsschritten. Es geht um Zurück-Haltung und Vertrauen in die kindliche Kompetenz. 

 

Mit dieser Haltung kommt man zu wirklichen Erkenntnissen. Und nur diese führen zu Veränderungen- beispielsweise im eigenen Umgang mit Kindern oder in der Gestaltung des pädagogischen Alltags. Eine wirkliche Beobachtungshaltung macht uns am Ende meistens sehr bescheiden. Denn wir meinen oft, alles über ein Kind oder Kinder schon zu wissen. Die Wahrheit ist: Wir wissen noch sehr wenig. Und: Wer beobachtet, wird vorsichtiger in der Beurteilung dessen, was vermeintlich gerade gut für ein Kind ist.

FRÖBELPÄDAGOGIK

 

Friedrich Fröbel hat das alles schon vor 200 Jahren erkannt und beschrieben. Er hat Kinder sehr genau beobachtet, hat in verschiedenen Arbeitsfeldern wie Schule, Lehrerfortbildung, im Internat und letztlich im von ihm gegründeten 1. Kindergarten der Welt Erfahrungen gesammelt. Auf diesen Beobachtungen und seiner jahrzehntelangen Erfahrung mit Kindern in den unterschiedlichsten Entwicklungsphasen beruht seine Pädagogik.

 

Für alle, die wissen wollen, wie man Kinder auf ihrem eigenständigen Entwicklungsweg begleiten kann, ist Fröbel und seine Pädagogik immer noch ein Geheimtipp.


Auf Friedrich Fröbel Online möchte ich meine eigene Fröbel-Recherche dokumentieren und meine Begeisterung für seine ganzheitliche Pädagogik zum Ausdruck bringen. Ich möchte damit ein wenig dazu beitragen, Fröbel in Deutschland wieder etwas bekannter zu machen. Mit meinen Fotos möchte ich zeigen, welches kreative Potenzial beispielsweise in Fröbels Spielgaben liegt. 

 

Wer diese Begeisterung mit mir teilen möchte oder Fragen zu Fröbel hat, kann mir gerne über über das Kontaktformular eine Mail schreiben. 

 

Wer gerne Fotos oder andere Inhalte von mir verwenden möchte, kann sich unter Rechtliches dazu informieren.        

 

FRÖBEL ALS WANDBILD IN EINEM RAUM MIT BÄLLEN