-> FRÖBEL Start   -> BIOGRAFIE   -> PERSONEN

 

FRÖBELS MITARBEITER


Fröbel hat, bevor er den Kindergarten begründet hat, viele Jahre als Lehrer gearbeitet. In der von ihm 1816 gegründeten reformpädagogischen Schule in Keilhau haben Schüler und Lehrer wie in einer Lebensgemeinschaft zusammen gelebt, gearbeitet und gelernt. 

 

Zusammen mit seinen beiden Freunden Heinrich Langethal und Johann Wilhelm Middendorf hat er diese Schule aufgebaut. Auch andere Mitarbeiter stammten aus seinem engsten Freundes- und Familienkreis.

 

 

Aber auch Freunde und Wegbegleiter spielten eine sehr wichtige Rolle in Fröbels Leben. Mit vielen stand er in engem Briefkontakt. 

 

Für die Fortführung und Etablierung von Fröbels Pädagogik wiederum war es wichtig, dass Menschen seine Idee weitertrugen und für deren Verbreitung, Umsetzung und Etablierung sorgten. Hier gab es einige herausragende Persönlichkeiten wie Bertha von Marenholtz Bülow, Henriette Schrader-Breymann, Wichard Lange u.a. die die Fröbelpädagogik voranbrachten. Einige dieser Pädagoginnen waren schon zu Lebzeiten Fröbels Mitarbeiterinnen, sind aber hier unter den Fröbel-Pädagoginnen und Fröbel-Forschern zu finden.  

  

Hier ein Überblick mit einem Kurzporträt zu Fröbels Mitarbeitern während seiner Zeit in Keilhau:

 

HEINRICH LANGETHAL

...................................................

1792 - 1879

Langethal hat Theologie in Erfurt und Berlin studiert. Fröbel und er lernten sich kennen weil beide 1813 im Lützower Freikorps im Befreiungskampf gegen Napoleon als Soldaten gekämpft haben. 

 

Ab 1817 war er Lehrer an der Keilhauer Schule und enger Mitarbeiter und Freund Fröbels. Später folgte er Fröbel in die Schweiz. Langethal war mit Ernestine Crispine verheiretet, der Pflegetochter von Fröbels erster Frau, Wilhelmine Henriette Hoffmeister. 

 

-> Langethal bei wikipedia

JOHANN WILHELM MIDDENDORF

........................................................................

1793 -1853

Middendorf war wie Langethal seit 1817 ein enger Mitarbeiter Fröbels in der Keilhauer Schule. Sie waren befreundet und wie Langethal war Middendorf ebenso 1813 im Lützower Freikorps als Soldat und so lernten sich die drei kennen. 

 

Middendorf hat in Jena und Berlin Theologie studiert. Er war mit Albertine Fröbel (einer Nichte Fröbels) verheiratet. Als Fröbel 1831 wieder in die Schweiz zu Pestalozzi ging, um dort zu arbeiten, übernahm Middendorf zusammen mit Langethal und Barop die Leitung der Keilhauer Schule

 

Später folgte Middendorf wie Langethal auch Fröbel in die Schweiz und baute dann 1840 zusammen mit Fröbel den ersten Kindergarten in Bad Blankenburg auf. Der 11 Jahre jüngere Middendorf starb nur 1 Jahr nach Fröbel.

 

-> Middendorf bei wikipedia

JOHANNES ARNOLD BAROP


.............................................................

1802 - 1878

Barop war ein studierter Theologe und ein Neffe von Wilhelm Middendorf. Er war verheiratet mit Emilie Fröbel, einer Nichte Friedrich Fröbels. Barop leitete die Keilhauer Schule, die Fröbel 1816 gegründet hat von 1826 (anfangs zusammen mit Langethal und Middendorf) bis zu seinem Tod 1878.

 

 -> Barop auf www.froebelweb.de

ROBERT KOHL

................................

1813 - 1881

Robert Kohl war Theologe und hat ab 1839 in der Schule in Keilhau als Lehrer gearbeitet. Er hat die Mutter- und Koselieder und die 100 Ball-Lieder Fröbels vertont. Er arbeitete einige Jahre an der Schule, danach war er als Pfarrer tätig.

 

-> Robert Kohl bei wikipedia