-> FRÖBEL Start   -> BIOGRAFIE   -> PERSONEN

 

FRÖBELS FREUNDE

Fröbel hatte neben seinen Mitarbeitern auch Freunde und Wegbegleiter, mit denen er sich vielfach brieflich austauschte und die für ihn sehr wichtig waren. 

 

Dazu gehörte auch Pestalozzi, der große Reformpädagoge aus der Schweiz, für den Fröbel später auch arbeitete. 

 

Hier jeweils ein Kurz-Porträt über Fröbels Freunde und Wegbegleiter. 

 

CHRISTIAN SAMUEL WEISS

...........................................................

1780 - 1856

Christian Samuel Weiss war Professor für Mineralogie an der Humboldt-Universität Berlin (damals hieß sie noch Friedrich-Wilhelm-Universität). 

 

Fröbel studierte bei Weiß in Berlin  von 1811 - 1812. Nach 1 Jahr Unterbrechung arbeitete er noch 2 weitere Jahre am mineralogischen Institut bei Prof. Weiß. Weiß forschte über mathematische Zusammenhänge beim Aufbau von Kristallen. Dies hatte Einfluss auf Fröbels spätere Konzeption seiner Spielmaterialien (Spielgaben). Denn diese sind ebenfalls nach mathematischen Gesichtspunkten aufgebaut.   

GOTTLIEB ANTON GRUNER

...........................................

1778 - 1844

Gottlieb Gruner war Theologe und arbeitete von 1805 - 1810 als Schulleiter der Frankfurter Musterschule. Die Frankfurter Musterschule war eine Modellschule, in der nach Pestalozzis Pädagogik unterrichtet wurde.

 

Gruner konnte Fröbel überzeugen, an seiner Schule als Lehrer zu arbeiten. Ursprünglich war Fröbel nach Frankfurt gekommen, um Architekt zu werden! Nachdem Fröbel an der Schule einige Zeit gearbeitet hatte, war er von der Tätigkeit als Lehrer und von Pestalozzis Pädagogik so begeistert, dass er einige Monate später Pestalozzi in der Schweiz (in Yverdon) besuchte. Diese Begegnungen waren wegweisend für Fröbels weiteren Werdegang- er war jetzt Pädagoge.  

 

-> mehr über Grunder im historischen Lexikon der Schweiz

JOHANN HEINRICH PESTALOZZI

.......................................................................

1746 - 1827

Pestalozzi war ein großer Schweizer Reformpädagoge. Seine Pädagogik ist heute bekannt durch den Slogen "Lernen mit Kopf, Herz und Hand". Das bedeutet, dass der Unterricht keine intellektuelle Belehrung ist, sondern dass der Mensch ganzheitlich gebildet wird.

 

Kopf = Intellekt

Herz = Herzensbildung (Charakter und Werte)

Hand = handwerkliche Fähigkeiten u. Anschaulichkeit des

           Unterrichts

 

Pestalozzi gründete mehrere pädagogische Einrichtungen und schrieb Bücher. 

 

Fröbel lernte Pestalozzi 1805 kennen. Er besuchte ihn während seiner Zeit als Lehrer an der Frankfurter Musterschule in Yverdon in der Schweiz. Zunächst blieb er dort 2 Wochen. Später arbeitete er jedoch 2 Jahre an dessen Schule mit. Pestalozzi prägte seine Pädagogik also maßgeblich.  

 

-> Pestalozzi bei wikipedia

-> Video mit Zitaten von Pestalozzi

-> wisssenschaftliche Homepage über Pestalozzi

CAROLINE VON HOLZHAUSEN

..................................................................

Nach seiner Zeit als Lehrer an der Musterschule in Frankfurt arbeitet Fröbel von 1806 - 1811 als Hauslehrer bei Familie von Holzhausen (Georg und Caroline). 

 

Caroline von Holzhausen ist die Muttter seiner Schüler und Pestalozzi-Anhängerin. Fröbel tauscht sich mit ihr über pädagogoische Fragen intensiv aus. Sie wird zur engen Verrauten und Freundin. Fröbel steht noch jahrelang mit ihr in engem Briefkontakt.

FRIEDRICH ADOLPH WILHELM DIESTERWEG

.................................................................................................

1790 - 1866

Diesterweg war Lehrer und Reformpädagoge. Sein Sohn Moritz Diesterweg gründete später den bekannten Schulbuchverlag Dietserweg.

 

Er lernte Fröbel 1850 bei einem Kuraufenthalt in Bad Liebenstein kennen. Sie tauschten sich über pädagogische Fragen aus und daraus entwickelte sich eine Freundschaft. 

 

-> Dieserweg bei wikipedia

-> Diesterweg Verlag

-> Originaltext von Diesterweg über Fröbel und seine Pädagogik