Mi

25

Dez

2013

WEIHNACHTS-GESCHICHTE

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging.... so beginnt die Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas. 

 

Es ist Weihnachten. Und es ist wieder Zeit, die Weihnachtsgeschichte neu zu hören und vielleicht auch neu zu sehen.... 

 

WEIHNACHTSGRSCHICHTE
WEIHNACHTSGESCHICHTE

Dazu habe ich die wichtigsten Szenen der biblischen Weihnachtsgeschichte herausgegriffen und sie mit den 36 quaderförmigen Bausteinen der 6. Spielgabe nach Fröbel in Szene gesetzt- sprich gebaut!

BAUSTEINE DER 6. SPIELGABE
BAUSTEINE DER 6. SPIELGABE

WEIHNACHTSGESCHICHTE ALS VIDEO

Hier nun die Weihnachtsgeschichte, wie sie Lukas in seinem Evangelium erzählt. Mit einer Ausnahme: Es kommen auch die drei Weisen aus dem Morgenland vor-> dieser Bericht stammt aus dem Matthäusevangelium. 

 

Jede Szene habe ich mit exakt den 36 Bausteinen der 6. Spielgabe nachgebaut.

 

Also einfach das Video genießen und einen kurzen Moment inehalten..... 

 

WEIHNACHTSGESCHICHTE IN BILDERN

Hier die einzelnen Bilder mit dem dazugehörigen Text aus dem Video noch einmal im Einzelnen:  

WEIHNACHTSGESCHICHTE

Alles beginnt mit Maria: 

Sie war gerade in ihrem Haus, da trat ein Engel zu ihr herein!

 

Der Engel sagt zu Maria:

Sei gegrüßt, du Begnadete!

Der Herr ist mit dir!

(Lunkas 1,29)

WEIHNACHTSGESCHICHTE (1)
WEIHNACHTSGESCHICHTE (1)

Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde.

(Lukas 2,1)

WEIHNACHTSGESCHICHTE (2)
WEIHNACHTSGESCHICHTE (2)

Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe!

Ein jeder in seine Stadt!

(Lukas 2,3)

WEIHNACHTSGESCHICHTE (3)
WEIHNACHTSGESCHICHTE (3)

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem damit er sich schätzen ließe mit Maria, seiner vertrauten Frau, die war schwanger. 

(Lukas 2,4+5)

 

Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte.

(Lukas 2,6)

WEIHNACHTSGESCHICHTE (4)
WEIHNACHTSGESCHICHTE (4)

Aber: 

Sie hatten keinen Raum in der Herberge! 

(Lukas 2,7b)

WEIHNACHTSGESCHICHTE (5)
WEIHNACHTSGESCHICHTE (5)

Und Maria gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe.

(Lukas 2,7a)

WEIHNACHTSGESCHICHTE (6)
WEIHNACHTSGESCHICHTE (6)

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde! 

Die hüteten des Nachts ihre Herde!

(Lukas 2,8)

 

Ein Engel sprach zu ihnen: 

Fürchtet euch nicht! 

Euch ist heute der Heiland geboren! 

(Lukas 2, 10+11)

WEIHNACHTSGESCHICHTE (7)
WEIHNACHTSGESCHICHTE (7)

Auch Weise aus dem morgenland waren unterwegs! 

Sie folgten einem Stern und suchten den neugeborenen König der Juden!

 

Der Ster, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her!

Bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war! 

(Matthäus 2,9b)

WEIHNACHTSGESCHICHTE (8)
WEIHNACHTSGESCHICHTE (8)

Sie fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an.

 

Sie taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.

 

(Matthäus 2,11)

WEIHNACHTSGESCHICHTE (9)
WEIHNACHTSGESCHICHTE (9)

FRÖBEL UND WEIHNACHTEN

Fröbel war das 6. Kind eines evangelischen Pfarrers in Thüringen. Sein Vater war Pfarrer in Oberweißbach. Er hat seinerzeit in der gerade eben fertig gestellten Oberweißbacher Hoffnungskirche gepredigt. Auch Fröbels Onkel in Stadtilm, bei dem er von seinem 10. bis zum 14. Lebensjahr lebte, war ein Kirchenmann- er war Superintendent und leitete einen Kirchenbezirk.

 

Das hat Fröbel sicherlich geprägt. So war auch Martin Luther ein großes Vorbild von Fröbel.

 

Als im Jahr 1817 300 Jahre Reformation gefeiert wurde, wollte Fröbel zusammen mit seinen Kollegen in der von ihm gerade neu gegründeten Schule Luther ein "lebendiges Denkmal" setzen.

 

So fand er heraus, dass Nachkommn von Luther in Möhra (Thüringen) verarmt waren und nahm zwei Nachfahren von Luther, Georg und Johann Ernst Luther, die damals schon Jugendliche waren, in seiner reformpädagogischen Schule in Keilhau auf (mehr dazu hier)

MARTIN LUTHER
MARTIN LUTHER

Fröbels Pädagogik beruht auf einer Anthropologie, einer Sicht auf den Menschen, die von Gott als dem ersten Ursprung aller Dinge ausgeht. Und so schreibt Fröbel in seinem Buch "Die Menschenerziehung" (1826) sinngemäß:

 

Der Mensch ist dazu bestimmt, das Göttliche in sich zu entdecken und sein ureigenstes selbstbestimmt und in Freiheit zum Ausdruck zu bringen.

 

Der Mensch soll also wie Gott auch etwas erschaffen, was zutiefst aus ihm selbst kommt, kreativ sein und so seinen göttlichen Ursprung zum Ausdruck bringen. 

 

In diesem Sinne:

F R O H E    W E I H N A C H T E N 

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